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3. April 2018

Spital Zollikerberg mit solidem Jahresergebnis

Die wichtigsten Zahlen und Entwicklungen 2017

Das Spital Zollikerberg schloss das Jahr 2017 mit einem soliden Ergebnis ab. Während die Patientenzahl im stationären Bereich stabil blieb, ist sie im ambulanten Bereich um sechs Prozent gewachsen. Im Juli 2017 eröffnete das Spital Zollikerberg den neuen Nordbau mit Operationssälen und einer neuen Gebärabteilung mit angegliederter Neonatologie. Weitere wichtige Entwicklungen waren die Erweiterung der Kardiologie sowie der Ausbau der Gynäkologie und der Frauen-Permanence Zürich. Zum zweiten Mal kamen mehr als 2‘000 Neugeborene auf die Welt.

 

Stabile Patientenzahlen
Im 2017 liessen sich 10‘707 Patientinnen und Patienten stationär im Spital Zollikerberg behandeln. Damit lag die Zahl fast gleichauf mit dem Vorjahr (2016: 10‘725). Bis und mit September lagen die Patientenzahlen noch deutlich unter dem Vorjahr. Von Oktober bis zum Jahresende stiegen sie markant an. Im ambulanten Bereich gab es eine Steigerung um 6 % auf rund 50‘000 Patientinnen und Patienten. Am stärksten gewachsen sind die Frauen-Permanence Zürich vis-à-vis vom Bahnhof Stadelhofen (50 % mehr Besuche) sowie die medizinische Diagnostik mit Gastroenterologie, Kardiologie, Pneumologie und Endokrinologie/Diabetologie (25 % mehr Besuche).

 

Neubau für Operationssäle, Gebärabteilung und Neonatologie
Nach anderthalbjähriger Bauzeit eröffnete das Spital Zollikerberg im Juli 2017 den Nordbau mit Operationssälen, Gebärabteilung und Neonatologie. Mit mehr Kapazitäten trägt der Nordbau den gestiegenen Patienten- und Geburtenzahlen Rechnung. Dank getrennter ambulanter und stationärer OP-Bereiche und flexibel einsetzbarer Operationssäle können Eingriffe patientengerechter geplant werden. Ein Notfall-Operationssaal in der Gebärabteilung und die direkte Anbindung der Neonatologie bieten noch grössere Sicherheit für Mutter und Kind. Mit insgesamt 2‘056 Neugeborenen kamen zum zweiten Mal mehr als 2‘000 Babys innerhalb eines Jahres im Spital Zollikerberg auf die Welt (+ 1 % zum Vorjahr).

 

Ausbau von Kardiologie und Gynäkologie
Mit Dr. med. Simon Müggler als neuem Oberarzt für Innere Medizin und Kardiologie baute das Spital Zollikerberg im 2017 die kardiologische Abteilung weiter aus. Bereits seit dem Einstieg von Dr. med. Reto Berli, Leitender Arzt, im Jahr 2014 ist die Abteilung stark gewachsen. Dr. Müggler war zuvor im UniversitätsSpital Zürich tätig und hat dort sowie am Stadtspital Triemli seine kardiologische Weiterbildung absolviert. Die Frauenklinik musste aufgrund des grossen Wachstums der Frauen-Permanence Zürich gleich mehrere neue Fachärztinnen und -ärzte einstellen. Mit Dr. med. Zahraa Kollmann konnte das Spital eine ausgewiesene Spezialistin für gynäkologische Endokrinologie, Reproduktionsmedizin sowie Kinder- und Jugendgynäkologie gewinnen. Dr. Kollmann war zuvor am Inselspital in Bern tätig.

 

Gesunde Finanzen
Der Umsatz im Spital Zollikerberg stieg im Jahr 2017 um 0.6 % auf rund CHF 155 Mio. Die EBITDA-Marge betrug 13.3 % und lag damit etwas tiefer als im Vorjahr (14.7 %). Das Betriebsergebnis liegt mit CHF 6 Mio. im Zielbereich. Positiv auf das Ergebnis ausgewirkt haben sich der auf 31.4 % gestiegene Zusatzversicherungsanteil (+ 4.6%) sowie der leicht höhere Case-Mix-Index, also das durchschnittliche Kostengewicht, in Höhe von 0.851 (2016: 0.842). Das zur gemeinnützigen Stiftung Diakoniewerk Neumünster – Schweizerische Pflegerinnenschule gehörende Spital Zollikerberg steht damit finanziell weiterhin auf einem gesunden Fundament.

 

Kontakt:
Spital Zollikerberg
Dr. Orsola Vettori
Spitaldirektorin
Tel.: +41 (0)44 397 21 01
E-Mail: orsola.vettori@spitalzollikerberg.ch
www.spitalzollikerberg.ch

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