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Schwangere in der Pränataldiagnostik im Spital Zollikerberg, Zürich

Fetomaternale Medizin

Schwangerschaft und Geburt gehören zu den einzigartigen Momenten im Leben einer Frau. Die meisten Schwangerschaften verlaufen unproblematisch und die Kinder kommen gesund zur Welt. Die fetomaternale Medizin und die Pränataldiagnostik am Spital Zollikerberg kommen dann zum Einsatz, wenn ein erstes Risiko erkannt wird.

Leistungsspektrum

Das Angebot an vorgeburtlichen Untersuchungen umfasst alle diagnostischen und therapeutischen Methoden der modernen Pränatalmedizin. Das Ziel ist mögliche Fehlbildungen und Erkrankungen des Kindes frühzeitig zu erkennen. Dazu gehören

  • Untersuchungen des kindlichen Herzens in der Frühschwangerschaft und
  • Überwachung des Gesundheitszustands des Kindes durch das Dopplerultraschall-Verfahren.

Durch die enge Zusammenarbeit der Ärztinnen und Ärzte der Gynäkologie und Geburtshilfe, Neonatologie, Pränatalmedizin und anderer Fachrichtungen können viele medizinische Probleme zum Wohle von Mutter und Kind behandelt werden.

Fetomaternale Sprechstunde

Gerne klären wir Sie über die verschiedenen Untersuchungsmethoden in unserer fetomaternalen Sprechstunde auf und beraten Sie individuell im Ambulatorium der Frauenklinik des Spitals Zollikerberg.

Vereinbaren Sie einen Termin unter T 044 397 74 11 oder per E-Mail.

Spezialistin für Fetomaternale Medizin

Die Untersuchungsmethoden im Überblick

Nicht invasive Verfahren wie Ultraschall oder Blutuntersuchungen der Schwangeren, die Anhaltspunkte zur Entwicklung des Kindes geben.

Messung der Schädel-Steiss-Länge (SSL) / Nackentransparenzmessung

Diese Untersuchung gibt Hinweise auf überzählige Chromosomen (z. B. Trisomie 21) und Organfehlbildungen (Herz) oder Erkrankungen des Bewegungsapparats des Kindes. Auch können durch eine umfassende frühe Organdiagnostik zahlreiche schwerwiegende Fehlbildungen ausgeschlossen werden. Gleichzeitig sind Details der kindlichen Entwicklung beurteilbar und die exakte Bestimmung des Schwangerschaftsalters möglich. Bei Mehrlingsschwangerschaften ist zusätzlich die Beurteilung des Zustandes der Plazenta als Basis für die Planung der weiteren Betreuung der Schwangerschaft von besonderer Bedeutung.

 

Ersttrimester-Test (ETT) | Trisomie 21

Mit dem ETT kann die individuelle Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Chromosomenstörung in der vorliegenden Schwangerschaft erfolgen. Das individuelle Risiko wird mittels einer speziellen Software aus mehreren Faktoren berechnet. Mithilfe dieser Tests können etwa 85 Prozent der Schwangerschaften mit einer Trisomie 21 erkannt werden. Das Risiko für die Lebendgeburt eines Kindes mit einer Trisomie 21, 18 oder 13 ist abhängig vom Alter der Mutter sowie vom Schwangerschaftsalter. Dies und weitere Details erfahren Sie bei der Sprechstunde.

Nicht invasive vorgeburtliche Testung | Trisomie 21, 18, 13 und geschlechtsspezifische Chromosomenstörungen

Bei der zellfreien fetalen DNA-Analyse (cffDNA), auch NIPT (non-invasive prenatal testing), wird mit einer Blutprobe die DNA Ihres Kindes ausgewertet, um eine Aussage über Trisomie 21, 18, 13 und geschlechtsspezifische Chromosomenstörungen zu treffen. Mithilfe dieser Tests können etwa 99 Prozent der Schwangerschaften mit einer Trisomie 21 erkannt werden. In etwa 0,1 Prozent der normalen Schwangerschaften wird ein auffälliges Ergebnis beobachtet. Ein auffälliges Ergebnis der NIPT-Untersuchung führt zur Empfehlung der Überprüfung mittels weiterer invasiver Diagnostik. Eine weitere Untersuchung wäre zum Beispiel das Trimenon-Organscreening (Feindiagnostik) zwischen der 18+0 und der 22+0 Schwangerschaftswoche.

Wir führen den NIPT-Bluttest nur mit einer vorherigen Ultraschalluntersuchung durch. Die Kosten für den NIPT werden von der Krankenversicherung übernommen, wenn der ETT ein erhöhtes Risiko ergibt.

II.-Trimester-Organscreening (Feindiagnostik) zwischen der 18+0 und der 22+0 SSW

Das Ziel dieser erweiterten Untersuchung sind die Darstellung und die Beurteilung der Funktion kindlicher Organe, der Fruchtwassermenge, des kindlichen Wachstums und des Bewegungsmusters des Kindes. Eine fetale Echokardiografie, d.h. die spezielle Untersuchung des kindlichen Herzens, ist ebenfalls Bestandteil der Untersuchung (siehe nächster Abschnitt). Zur Ergänzung der konventionellen Ultraschalldiagnostik können auch die Möglichkeiten der Dopplersonografie sowie 3D- und 4D-Techniken eingesetzt werden. Dabei geht es in erster Linie darum, Fehlbildungen und kindliche Erkrankungen weitestgehend auszuschliessen und damit zu einem entspannten Verlauf der Schwangerschaft beizutragen.

Fetale Echokardiografie | Herzerkrankungen

Diese Methode dient zur vollständigen Untersuchung des Herzens und der grossen Gefässe. Das Ziel der Untersuchung ist es, Herzfehlbildungen und Herzfunktionsstörungen frühzeitig zu erkennen. Dies gelingt in 60 bis 80 Prozent der Fälle. Ein auf den Herzfehler angepasstes geburtsmedizinisches Vorgehen und die Entbindung an einem Zentrum mit Spezialisierung auf kindliche Herzerkrankungen tragen wesentlich zur Verbesserung der nachgeburtlichen Behandlung bei.

Es gibt allerdings Herzfehler, die schwer erkennbar sind. Dazu gehören Verengungen an den Herzklappen. Deren Folgen werden möglicherweise erst im späteren Verlauf der Schwangerschaft sichtbar.

Doppler-Sonografie im III. Trimester | Ausreichende Versorgung und Risikokonstellationen

Der Ultraschall dient vor allem der Beurteilung des kindlichen Wachstums, der Funktion der Plazenta, der Lage des Kindes und der Kontrolle der Länge des Gebärmutterhalses. Die Beurteilung der Blutströmung in kindlichen und mütterlichen Gefässen mittels Dopplersonografie lässt frühzeitig eine mangelhafte Funktion der Plazenta und andere kindliche Gefahrenzustände erkennen. Ziel ist, die ausreichende Versorgung des Ungeborenen zu überprüfen und Risikokonstellationen für Bluthochdruckerkrankungen in der Schwangerschaft festzustellen.

Invasive Verfahren der Pränatalmedizin sind mit Eingriffen in den Körper der Mutter verbunden.

Chorion- und Plazentazottenbiopsie (CVS) ab der 11+0 SSW | Veränderungen der Chromosomenstruktur oder -zahl

Durch die Gewebeentnahme (Biopsie) aus der Plazenta, dem Mutterkuchen, gewinnen wir fetale Zellen, die anschliessend auf Zahl und Struktur der Erbgutträgerinnen und -träger (Chromosomen) untersucht werden. Wir nehmen die Biopsie unter ständiger Ultraschallsicht entweder durch die Bauchdecke (lokale Betäubung) oder über die Scheide (in 98 Prozent schmerzfreie Punktion) vor.

Fruchtwasserpunktion (Amniozentese, AC) ab der 15+0 SSW | Chromosomen-Abweichungen und vererbbare Erkrankungen

Die Ärztin oder der Arzt führt unter ständiger Ultraschallsicht eine dünne Hohlnadel durch die Bauchdecke der Mutter ein und entnimmt Fruchtwasser. Die im Fruchtwasser schwimmenden fetalen Zellen werden zur Untersuchung der Erbgutträger (Chromosomen) gewonnen. Mit dieser Methode können die häufigsten vorgeburtlichen Fehlbildungen der Chromosomen diagnostiziert werden. Hierzu zählen die zahlenmässigen Abweichungen der Chromosomen 21, 18 und 13 sowie der Geschlechtschromosomen X und Y und theoretisch der gesamten Erbinformation. Hier kommt es auf die klinische Fragestellung an. Dieser Eingriff dauert weniger als eine Minute.

Nabelschnurpunktion (Chrodozentese) | Erberkrankungen, Bluterkrankungen oder Infektionskrankheiten

Eine vorgeburtliche Blutuntersuchung des Kindes erfolgt mit sonografisch kontrollierter Nabelschnurpunktion. Ziel ist es, das kindliche Blut zu untersuchen und auszuschliessen, dass Blutarmut oder Infektionen beim Ungeborenen gegeben sind.