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14. März 2014

Gestiegener Umsatz, gesunkene Fallkosten, aber noch keine definitive Baserate

Geschäftsbericht 2013

Auch im zweiten Jahr der Abrechnung mit den neuen Fallpauschalen steht der Preis für Spitalleistungen im Bereich der obligatorischen Krankenversicherung noch nicht fest. Trotzdem blickt das Spital Zollikerberg auf eine solide Leistung zurück. Die Anzahl der behandelten Patientinnen und Patienten stieg um 6 Pro-zent. Das finanzielle Ergebnis bleibt mit 5,1 Millionen Franken auf dem Niveau vom letzten Jahr.

43‘830 Patientinnen und Patienten wurden im Jahr 2013 im Spital Zollikerberg be-handelt und betreut. Dies sind 2‘846 Personen (+ 6%) mehr als im Vorjahr. Im sta-tionären Bereich hat die Klinik für Innere Medizin am meisten zugelegt. Die Zahl der internistisch behandelten Patientinnen und Patienten nahm um 5% zu. Die orthopä-dischen Eingriffe stiegen um 2%. Grosser Beliebtheit in der Region erfreut sich die im Februar 2013 neu eröffnete Kinder-Permanence.

Die Zunahme bei den behandelten Patienten widerspiegelt sich im gestiegenen Um-satz. Dieser nahm um 4% auf 132 Millionen Franken zu. Das Ergebnis bleibt mit 5.1 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das erreichte Ergebnis ist für die Finanzierung der anstehenden Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen ein abso-lutes Muss.

Warten auf den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts

Das Spital Zollikerberg gehört seit Jahren zu den effizienten Spitälern im Kanton Zürich und war bei den gewichteten Fallkosten regelmässig in den vorderen Rängen zu finden. Mit der Einführung von SwissDRG im Jahr 2012 rutschte das Spital in der Rangfolge zurück. 2013 konnten die Fallkosten leicht gesenkt werden, von 10‘137 im Jahr 2012 auf 9‘940 Franken. Trotzdem ergibt sich im stationären Bereich wei-terhin eine relevante Unterdeckung bei den grundversicherten Patientinnen und Pa-tienten von 2.3 Millionen Franken. Diese muss aus der Überdeckung im Zusatzversi-cherungsbereich querfinanziert werden. Auch im Jahr 2013 (wie 2012) musste bei den allgemeinversicherten Patientinnen und Patienten auf der Grundlage von provi-sorischen Basispreisen abgerechnet werden. Die Verhandlungsgemeinschaft, wel-cher das Spital Zollikerberg angehört, hat die Tariffestsetzung für 2012 durch den Regierungsrat an das Bundesverwaltungsgericht weitergezogen. Auch die Versiche-rer haben Rekurs eingelegt.

3. Etappe der Spitalerneuerung in Ausführung, 4. Etappe in Planung

Im Sommer 2013 begann die Renovation des Ostflügels; sie schritt bis Ende Jahr zügig voran. Im April 2014 wird die erste renovierte Flügelhälfte in Betrieb genom-men, Anfang 2015 die zweite. Dann wird das Spital Zollikerberg die Erneuerung der Bettenstationen abgeschlossen haben und mit fast 90% Einbettzimmern in eine neue Phase eintreten. Die vierte Etappe der Erneuerung des Spitals – der Neubau für Operationssäle, Neonatologie und Gebärsäle (Nordbau) – ist auf gutem Weg. Im Juni 2013 stimmte der Leitende Ausschuss der Stiftung dem Planungskredit zu.

Workshops zur Wertekultur – Patientenzufriedenheit sehr erfreulich

Über 650 Mitarbeitende haben in zweitägigen Workshops, geleitet von Mitarbeiten-den der unterschiedlichsten Berufsgruppen, zwei Tage über die Kultur im Spital nachgedacht, diskutiert und sich aktiv damit beschäftigt, wie die Zusammenarbeit und der Umgang mit Kundinnen und Kunden im Alltag positiv beeinflusst werden kann.

Die Patientenzufriedenheit bewegt sich dementsprechend weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Das beste Resultat erzielt die interdisziplinäre Privatstation mit 93.2% zufriedenen Patienten (zufrieden = beste Antwort). Bestätigt wird dieses tolle Resultat dadurch, dass der Anteil der zusatzversicherten Patientinnen und Patienten gehalten werden konnte (31%). In der nationalen Umfrage zur Patientenzufrieden-heit schneidet das Spital Zollikerberg bei allen 5 Fragen besser ab als der Durchschnitt aller teilnehmenden Spitäler.

 

Kontakt:
Spital Zollikerberg
Dr. Orsola Lina Vettori
Spitaldirektorin
Tel. +41 (0)44 397 21 01
E-Mail: orsola.vettori@spitalzollikerberg.ch

 

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